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Sperlingsberge

Nach der Legende bekamen die Sperlingsberge ihren Namen von dem Besitzer dieser Territorien – Pope Worobej (deutsch: Sperling). Er trennte sich von ihnen zugunsten der Großen Fürstin Sofia Vytautaitė. Von damals bis zum XIX. Jh. waren Sperlingsbergen ein beliebter Erholungsort für moskauer Fürsten und Zaren. In der Sowjetzeit wurde der Ort nicht vergessen: indem die Berge praktisch zufällig in Lenin-Berge umbenannt wurden und danach die erste Universität Russlands umzog.

Man beginnt seinen Spaziergang am besten von dem Hauptgebäude der Lomonosow-Universität (von der U-Bahnstation «Universität» 10 min. zu Fuß oder 3 min. mit dem Bus). Nach einem Spaziergang durch die Gelehrtenallee kommen Sie auf eine Aussichtsplattform, deren Ausblicke Karamsin, Lermontow, Dostojewski, Tolstoi, Gorki, Blok, Bulgakow genossen haben. Obwohl die Schriftsteller der Vergangenheit eine andere Stadt gesehen haben, bekommen Sie trotzdem nicht weniger Vergnügen. Sie sehen Kirchenküppeln und Wolkenkratzer der Innenstadt, malerische Flußkrümmung von Moskwa und Olympiastadion Luschniki auf dem anderen Ufer. Wenn sie die Aussichtsplattform abens besuchen, dann fühlen Sie sich wie die Haupthelden des Romans «Meister und Margarite» von Bulgakow – der Romanhandlung nach haben sie sich von hier in ihre mystische Reise begeben.