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Russisches Museum

Russisches Museum ist das erste Museum der vaterländischen Kunst, es gilt heute als weltgrößte Museum. Das Museum wurde eröffnet 1898 von Imperator Nikolai II. zum Andenken an seinen Vater Alexander III.

Die ersten Exponate kamen ins Russische Museum aus Ermitage, Akademie der Künste, aus dem Schloss in Gattschina und aus dem Alexander-Palast in Zarskoje Selo, Vieles spendeten die Privatsammler, ein Bestandteil wurde für Assignationen aus Staatsschatz erworben. Der Fürst Alexander Lobanow-Rostowski schenkte dem Museum seine Privatsammlung der Portraitmalerei, die Fürstin Maria Tenischewa spendete ihre reiche Grafik-Sammlung. In ersten 10 Lebensjahren verdoppelte sich der Museumsbestand. Das waren Ikonen, Zeichnungen, Skulpturen und Gegenstände der Volskunst. Später wurden die Bestände durch Malereien der Sowjetzeit bereichert.

Zur Zeit besitzt das Museum über 320.000 Exponate, die die vaterländische Kunst seit 11. Jh. bis unsere Tage darstellt. Zum Museumskomplex gehören sieben Gebäude: der Michailowski-Palast, Benois-Gebäude, das Stroganow-Palais und der Marmorpalast, die Michaelsburg, der Sommerpalast und das Häuschen Peters des Großen.

Die ständige Hauptausstellung befindet sich in Michaelsburg und in Benois-Gebäude. Hier sind die Kunstwerke von Andrei Rubljow, Ilja Repin (einschließlich die bekanntesten Gemälden «Die Wolgatreidler» und «Die Saporoger Kosaken schreiben dem türkischen Sultan einen Brief»), Karl Brüllow (einschließlich «Der letzte Tag von Pompeji» und «Italienischer Mittag») zu besichtigen, sowie ein Saal der Werke von Iwan Aiwasowski («Die neunte Woge» usw.) und viele andere.