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Simbirsker klassisches Gymnasium

Die Gedenkausstellung des Museums wurde im April 1990 eröffnet. Mit maximaler Authentizität wurden die Innenräume des Gymnasiums wiederhergestellt: die Klassenräume der 7. Und der 8. Klassen (der vorletzten und der Letzten Schuljahren), die Aula, Raum für Physikunterricht, „Schinelnaja“ („Mantelraum“). In den Innenräumen des Gymnasiums gibt es viele authentische Gegenstände: Demonstrationsmittel für Physikunterricht der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts, darunter gibt es die einmalige Sonnenuhr (1840er, aus dem Handelszentrum Beauregard, Deutschland), aktive Geräte — hand boiler, Pichte-Spiegel u.a.; alte Lehrbücher zu den Programmen des Gymnasiumskurses, Landkarten, Schulsachen. In der Aula, wo die Reifezeugnis-Prüfungen durchgeführt wurden, stehen die Prüfungstische mit speziellen Papierblättern, die vom Direktor F. Kerensky (1880er) unterzeichnet sind, Umschlag mit der Petschaft der Kanzlei des Ausbildungsbezierks. In der Aula (wie in den anderen Räumen) sind die alten Ikonen und Imperatoren-Portraits in goldener Umrahmung ausgestellt. An der vorderen Wand, im handgeschnitzten Rahmen mit Hoheitszeichen, ist das Porträt vom damals regierenden Alexander III. Zu der Gedenkausstellung kommen die Gäste aus der „Schinelnaja“ die alte Treppe hoch, die in der Simbirsker W.Andreew-Eisengießerei gemacht wurde und die symbolischen Schlüssel zum Wissen hat. Es wird der „Mit-Mach-Erlebnis“-Effekt in dem Wissenstempel des XIX. Jahrhunderts erreicht. Das Museum wird aktiv von Reisenden, Lernenden, Schülern und Studenten besucht.