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Baumanstrasse (Uliza Baumana)

Baumanstrasse (Uliza Baumana) ist eine der ältesten Straßen von Kasan. Zu Zeiten des Kasaner Khanats hieß sie Nogai-Straße. Bei der Eroberung des Kasaner Kremls 1552 durch die Soldaten von Ivan dem Schrecklichen wurden durch die Explosionen in den Mauern von südlicher und nördlicher Seiten dieser Straße Durchbrüche gebildet. Später wurde die Straße „Prolomnaja“ („Durchbruchsstraße“) genannt. Im XVI. Jh. wurde die Straße bebaut und erweitert, an der südlichen Seite bildete sich eine neue Siedlung, die den Namen Bogojawlenskaja (Epiphanias oder Erscheinung des Herrn) erhielt, nach der gleichnamigen Kirche (Bogojawlenskaja = Epiphanias oder Erscheinung des Herrn) an dieser Straßenseite. 1930 wurde die Straße in Baumanstraße zu Ehren eines Revolutionärs umbenannt, der in Kasan geboren war. Dieser Name ist bis zum heutigen Name erhalten, obwohl man in der postsowjetischen Zeit der Straße den Namen F.Schaljapin geben wollte. 1986 wurde die Straße zu der ersten Fußgängerzone in der Stadt. In 1990-er wurde sie schön gestaltet und dekoriert. Zu den Besichtigungsobjekten in der Straße gehören Springbrunnenreihe, Epiphanias-Glockenturm und Epiphanias-Kirche, wo Fjodor Schaljapin getauft wurde, F. Schaljapin-Denkmal, das Gebäude der Nationalbank, Nullmeridian. Sie lernen Su Anasy (Wasserhexe) und die Geschichte von Kasaner Kater kennen, an dessen Denkmal immer sehr lebendig ist. Außer Konkurrenz ist die Kopie der prächtigen Kutsche, mit der 1767 die Imperatorin Katharine II. bei ihrem Besuch über Kasan gefahren ist.